Na hello erstmal,
da sitzen wir nun nach unserer ersten Nacht in England und unserem ersten Einkauf in einem englischen LiDL, nach unserem ersten Flug mit Ryanair und unseren ersten Fahrerfahrungen mit 1000 Geisterfahren...
Na dann fangen wir doch mal von vorne an. :)
Gestern mittag bin ich nach ziemlich entspannt durch Jena geschlendert und hab noch ein paar Erledigungen besorgt. So war ich noch mal beim Friseur, hab mir einen internationalen StudiAusweis geholt (mit dem man übrigens nicht Bahn fahren darf. *volldoof*) und ein frisches Brot gekauft, was sich die deutschenglischen Praktikanten als Einstiegsmitbringsel gewünscht haben. War eigentlich alles recht relaxt. Das ich einige Stunden später schon in England sein würde, konnte ich mir da noch gar nicht vorstellen.
Aber als wir dann gegen 16 Uhr in Altenburg ankamen und uns nach nem Bus-vom-Zug-zum-Flug umschauten, wurde mir langsam klar, dass es wirklich langsam losgeht...
Irgendwann kam dann ein Bus. Viele lustige Typen waren da schon mit an Bord. Was soll das erst in England werden? :)
Besagter Flughafen heißt übriges Leipzig-Altenburg. Von Leipzig ist da allerdings im Umkreis von 46 km nix zu sehen gewesen. Und auch sonst nicht viel. Der Flughafen ist winzig klein und überall hängen Ryanair Banner rum. Das Spektakulärste war eigentlich der Schriftzug auf dem Flugzeug. "bye bya Latehansa". WOW, was für eine krasse Antiwerbung. Das stand auf dem Flugzeug drauf und zwar in der genau der Font, der besagten anderen Fluggesellschaft mit "L"... Hammer!
Naja, der Flug an sich war nix besonderes. Ein bissl Kribbeln im Bauch, aber völlig unbegründet. Essen gab es nur gegen Bezahlung und Fensterplätze nur für die, die am schnellsten im Flugzeug waren. Lustig war allerdings, dass die Saftschubsen tatsächlich genau die Bewegungen machen, die in den Dancingmoves abgekupfert wurden. War mir gar nicht mehr richtig bewusst. Bin ja länger schon nicht mehr geflogen und Moni übrigens noch gar nicht. Aber sie war ganz tapfer. :)
Stansted ist dann "etwas" größer als Altenburg. Viel größer um genau zu sein. Nur die vielen Ryanair Banner gibts dort auch. Nachdem wir unser Gepäck geholt haben und es abgetrocknet hatten, da mein Gesichtswasser beim Flug explodiert war, ging es zum Autoabholen. Oh man, da ging mir dann langsam die Puste. Links fahren!
Die Tussi wusste schon, warum sie uns 5 oder 6 insuraces verkaufen wollte...
Aber irgendwie hab ich es tatsächlich gepackt, die 65 meilen nach Stowmarket ohne einen einzigen Unfall zu überstehen. War ganz leicht! Nee war's nicht, aber ging schon. Die Müdigkeit und die Dunkelheit erschwerten das Auto-Abenteuer zudem ungemein.
Zum Glück gab es in Stowmarket angekommen noch ein kühles Bierchen von den netten deutschenglischen Praktikantenkollegen, die uns hier gleich mit offenen Armen und dem Spruch "welcome to the isle!" aufgenommen haben, als würden sie uns schon ewig kennen. Zur Belohnung habe ich Ihnen dann auch gleich das mitgebrachte Brot präsentiert, welches sie danken annahmen und verschlangen. Wir hingegen sind dann ganz bald umgefallen und erst heute morgen wieder aufgewacht. Aber wer uns komischerweise geweckt und warum und sonst noch so am heutigen Tage passiert ist, schreib ich dann im nächsten Eintrag.
So das war's dann erstmal vom ersten Tag. Hab ja versprochen, nicht ganz so viel zu schreiben, wie andere Menschen, die bei BOSCH ein Auslandspraktikum anfangen. :P
viele Grüße
MuDDseR
Freitag, 8. Mai 2009
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2 Kommentare:
wat denn das für ne spitze in meine richtung? :-)
grüße auf die Insel
ach was, das war doch nicht in deine richtung :)
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